Case Studies and Videos
RENA Sondermaschinenbau
Mit SolidWorks® CAD software kann nahezu die gesamte Verrohrung detailgenau modelliert werden. Bereits in der Konstruktionsphase ist erkennbar, wo Kollisionen entstehen könnten
Die Ergebnisse
- Referenzierte Modelle werden nach Bedarf nur teilweise geladen. Dies erspart die Ladezeit für Anlagenteile, die aktuell nicht benötigt werden
- Arbeitsteilung erleichtert das Arbeiten
- Dank besserer Daten ist die NC-Programmierung einfacher
- SolidWorks® CAD software liefert bessere Qualität der Maschinen
„Unsere Arbeit ist viel anspruchsvoller geworden. Die von den Konstrukteuren und Zeichnern erzeugten Daten haben eine höhere Informationsdichte, was einen höheren Zeitbedarf bedeutet, dafür aber in der Montage Zeit einspart und eine bessere Qualität ermöglicht.“
- Tanja Mutschler, Leiterin des Projektmanagements bei RENA
VAR: Solidpro
Die Herausforderung
Die RENA Sondermaschinenbau GmbH entwickelt und fertigt Spezialmaschinen für die Herstellung von Wafern – dem Ausgangsmaterial aller Computerchips und Solarzellen. Das Portfolio reicht von kleinen, handlichen bis hin zu 12 Meter langen Anlagen. Extreme Bedingungen wie höchste Reinraumstufe und hochaggressive Chemikalien wie heiße Phosphorsäure stellen hohe Anforderungen an Konstruktion und Entwicklung. Lange Jahre nutzte RENA ein 2D-CAD-System, bis 1998 die ersten Überlegungen hin zu einem 3D-System gingen. Unter anderem konnte in 2D nie genau analysiert werden, ob der gewünschte Bewegungsablauf eines Handlingsroboterarmes im Bauraum und mit den gewählten Abmessungen tatsächlich möglich ist. Hinzu kamen Kundenanforderungen: Da Reinraumfläche extrem teuer ist, verlangen die Abnehmer der RENA-Anlagen nach möglichst kompakten, platzsparenden Maschinen.
Die Lösung
Bei der Wahl des 3D-CAD-Systems überzeugte das Preis-/Leistungsverhältnis und die Funktionalität von SolidWorks® CAD software. Zudem nutzen einige Partnerfirmen von RENA ebenfalls SolidWorks® CAD software, so dass hier Synergieeffekte erwartetet werden konnten. Zeitgleich wurde ein PDM-System eingeführt. Für die Konstruktionsphase bleiben nur sechs bis zwölf Wochen, in denen jedoch zwischen 1.200 und 3.000 Konstruktionsstunden abgeleistet werden. Es wird in Teams von vier bis sechs Personen gearbeitet, wobei jedes Team durchschnittlich drei Projekte gleichzeitig betreut, von denen eines in der Angebotsphase, eines in der Konstruktion und eines bei der Inbetriebnahme ist. Der Konstruktionsvorgang selbst läuft parallel: Sobald die Abläufe und die Außenabmessungen definiert sind, wird ein Referenzmodell erstellt. Innerhalb dieses Modells sind unterschiedliche Konstrukteure für ihren Teilbereich verantwortlich. In den definierten Bauraum werden dann die jeweiligen Module oder Baugruppen hineinkonstruiert. Diese Vorgehensweise erleichtert zudem die Zusammenarbeit mit externen Konstrukteuren, da diese ebenfalls einen Bauraum zugewiesen bekommen, in dem sie arbeiten.
- Sektor: Maschinenbau
- Vorheriges CAD-Produkt: AutoCAD